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Ein gelungener Auftakt: Festivalwoche Futur 21, Museumsnacht und Kleidertauschparty

Nachdem in den letzten beiden Jahren viele Veranstaltungen in der Textilfabrik Cromford wegen der Corona-Pandemie ausfallen mussten, meldete sich das Museum in diesem Frühjahr mit gleich drei besonderen Events in die Öffentlichkeit zurück. Mit der Festivalwoche Futur 21, einem Gemeinschaftprojekt von LWL und LVR, präsentierte sich das Haus mit ganz neuen Einblicken, Eindrücken und spannenden Workshops. Highlight und Abschluss der Woche bildete die Museumsnacht, die die vielen Besucher mit Tanzperformance, Filmvorführungen, Kurzführungen und kulinarischen Angeboten am 1. April 2022 überraschte. Das Resümee von Hannelore Hanning, der Vorsitzenden des Fördervereins, zu der ereignissreichen Woche: "Frau Gottfried und Frau Syré sowie die vielen Helferinnen und Helfer hatten in dieser Zeit des Festivals alle Hände voll zu tun. Futur 21 und die Museumsnacht lockten viele Menschen nach Cromford. Viele waren das erste Mal vor Ort und nahmen das  reichhaltige Angebot mit allen Sinnen auf. Positive Rückmeldungen wurden gegeben und das ist das beste Lob, das man für die viele Arbeit erhalten kann. Ein großes Lob geht auch von meiner Seite an das Museums-Team, das in dieser Zeit alle Hände voll zu tun hatte."

Und schon am Sonntag den 3. April öffnete das Museum erneut seine Pforten für ein ganz besonderes Event - die Kleidertauschparty, die in Kooperation mit dem Verein Ratingen.nachhaltig e.V. erstmals in der Textilfabrik Cromford stattfand. Lesen Sie im Folgenden mit welchen besonderen Spendenaktionen die Akteure von Förderverein und Museum an diesem Tag die Leidtragenden des Ukrainekriegs unterstützen konnten.  

 

Kleidertauschparty und Spendenaktionen: geselliges Miteinander und Hilfe für Kriegsfüchtlinge

Kleidertauschparty und geselliges Miteinander im Cafe des Museums für den guten Zweck; neben dem nachhaltigen Umgang mit Bekleidung sollten an diesem Nachmittag mit einer Spendenaktion auch etwas für die Kriegsflüchlinge aus der Ukraine getan werden. So hatten Museum und Förderverein Kuchenspenden eingeworben, die zugunsten der Ukrainiehilfe im Museumscafe verkauft wurden und damit mehr als 1.000 Euro an Spenden eingenommen. Weitere rund 350 Euro kamen über den Verkauf von Kerzen in den Nationalfarben der Ukraine zusammen. Außerdem boten zwei aus der Ukraine geflüchtete Schwestern Makramearbeiten zum Verkauf an, um den Erlös ebenfalls für den guten Zweck zu spenden.

Gerd Droste, Vorstandsmitglied im Förderverein, über die Hintergründe der besonderen Aktion: Dass wir in diesen extrem belastenden Zeiten auch einen tatkräftigen Beitrag zur Bewältigung der unseligen Kriegsfolgen leisten, ist ein wichtiges und notwendiges Zeichen unserer Solidarität." Seine Schwester Marlis Droste-Guddorf (Bild oben li.) hatte die Solidaritätskerzen in blau-gelb angefertigt. Der Betrag aus dem Verkauf kommt nun vollständig 11 Schülerinnen zugute, die an der Liebfrauenschule unterrichtet und betreut werden. Frau Droste-Guddorf unterrichtet zudem ehrenamtlich an der Schule, um einen Beitrag zur Integration der ukrainischen Schülerinnen zu leisten.

 

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